„Spiel im Alltag ist die Haupaneignungstätigkeit der Kinder im Alter zwischen null und sechs Jahren. Aber auch für ältere Kinder ist der spielerische Zugang zur Welt entscheidend für die Entwicklung, denn Spielen ist Lebensbewältigung (Oerter 1993 und 2002) und Kultur hat ihren Ursprung im Spiel (vgl. Hunzinga 1994). Im Spiel inszenieren Kinder sich selbst, ihre Erfahrungen, Potenziale, Stärken, aber auch ihre Probleme, Schwächen und Konflikte. Die Balance zwischen gegenständlicher Anregung und aktiver Umgestaltung mit Kindern gemeinsam zu finden und dem Wechselverhältnis von Spiel und Umweltgegebenheiten Rechnung zu tragen, erweist sich als Herausforderung für die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen. Spiel aktiviert und ist selbst Aktivität, Spiel regt dazu an, sich mit seiner Umwelt (Natur und Kultur, anderen Menschen) auseinander zu setzen.“
(Sächsischer Bildungsplan, Grundlagen 2006)
Das bedeutet für uns in der pädagogischen Arbeit: