Beobachtung


Das Elternhaus prägt zusammen mit dem Kindergarten die Entwicklung der Kinder in den Anfangsjahren am nachhaltigsten.
Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung beider - Eltern und Erzieher - zum Wohle der Kinder ist nötig. Dies setzt eine Auseinandersetzung über Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit voraus.
Eltern und Erzieher sollen sich dabei als Experten begegnen - die Eltern als Experte hinsichtlich der Entwicklung des Kindes im familiären Alltag und wir als Experten im Bezug auf pädagogische Prozesse. Beobachten und Dokumentieren ist ein sehr wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir möchten unsere Arbeit transparent machen und alle Eltern am Alltag ihrer Kinder im Kinderhaus teilhaben lassen.

Deshalb haben sich die Mitarbeiter des TrinitatisKinderhaus dafür entschieden, jedes Kind genau zu beobachten.
In einem jährlich stattfindenden Entwicklungsgespräch werden die Erkenntnisse aus den Beobachtungen mit den Eltern besprochen. Dabei möchten wir weniger auf die Defizite, als vielmehr auf Ressourcen und Entwicklungschancen der Kinder schauen. Was tut das Kind gern? Wie fühlt es sich? Mit wem spielt es häufig? Was braucht es als nächstes, damit es in seiner Entwicklung voranschreitet?

Diesem Gespräch gehen mindestens drei gezielte Beobachtungen des Kindes voraus. Wir beobachten die äußerlich sichtbaren Handlungen des Kindes und notieren diese völlig wertfrei. Dieses Beobachtungsinstrument ist von Prof. M. Carr in Neuseeland entwickelt worden und nennt sich: " Bildungs- und Lerngeschichten" .

Alle Beobachtungen werden nach dem Entwicklungsgespräch im ICH - Buch abgeheftet. In diesem Ordner dokumentieren wir über die gesamte Kindergartenzeit die Entwicklung des Kindes. Er ist dem Kind und seinen Eltern jederzeit zugänglich.


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